Der Weg ins Figurentheater
Natürlich sieht der Weg ins Figurentheater für jede/n Freiwillige/n ein bisschen anders aus. Aber so bin ich hier gelandet:
Eine Frage, die ich sehr oft während meines Freiwilligendienstes gehört habe, war, wie ich denn auf das Figurentheater gekommen wäre. Die meisten aus meiner Familie und meinem Bekanntenkreis konnten sich, genau wie ich am Anfang, nicht einmal annähernd vorstellen, was ein Figurentheater ist, was genau dort passiert und was meine Aufgaben dort sein könnten.
Nachdem ich durch einen glücklichen Zufall erfahren habe, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt nach der Schule einen Freiwilligendienst zu leisten als nur im rein sozialen Bereich, habe ich mich über das Bewerbungsportal der LKJ Niedersachsen für ein FSJ Kultur beworben, um einen Arbeitsplatz in diesem Berufsfeld kennenzulernen. Ich komme selbst nicht aus Wolfsburg, weshalb ich zunächst auch gar nicht dort nach passenden Einsatzstellen gesucht habe. Im Nachhinein kann ich wirklich nur sagen: Was für ein Glück, dass ich später doch noch über meinen persönlichen Tellerrand geschaut habe!
Von da an ging dann eigentlich alles ganz schnell (und nicht nur, weil ich zugegebenermaßen sehr spät dran war…). Ich habe mich auf dieser Internetseite etwas umgeschaut, festgestellt, dass Figurentheater doch irgendwie mehr ist als eine Kasperfigur und ein Krokodil, und war sofort entschlossen, dass es genau das für mich sein sollte. Und nach Gesprächen im Theater, bei denen der Funke endgültig übergesprungen ist, habe ich auch schon glücklich meinen Vertrag unterschrieben. Damit war es dann endlich offiziell!
Ich habe aus diesem Jahr und vor allem aus meiner Zeit im Figurentheater sehr viel mitgenommen und definitiv meinen Horizont erweitert und kann also aus eigener Erfahrung nur sagen, dass es sich lohnt, auch Dingen eine ehrliche Chance zu geben, unter denen man sich erstmal nichts oder kaum etwas vorstellen kann!
